13
August
2026
|
10:24
Europe/Amsterdam

Bridgestone rät zum Schulstart zu erhöhter Achtsamkeit im Straßenverkehr

Bridgestone UK als „Tyre Manufacturer of the Year“ ausgezeichnet

Nach und nach startet bundesweit wieder der Schulalltag: Den Anfang machen Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, bis Mitte September ziehen auch die letzten Bundesländer mit Bayern nach. Besonders in den ersten Wochen sind viele Kinder im Straßenverkehr noch unerfahren, was das Risiko für Unfälle erhöht. Das gilt nicht nur für Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, sondern auch für die Sicherheit im Auto. Laut Bundesministerium für Verkehr waren 2025 allein in Deutschland rund 29.000 Kinder im Straßenverkehr in Unfälle verwickelt.[1] Grund genug für einen genauen Blick auf Fahrzeug und Fahrweise.

Alte Fahrzeuge, abgefahrene Reifen, falsch montierte Sicherheitsausrüstung und Unaufmerksamkeit zählen zu den größten Risikofaktoren im Straßenverkehr. Schon wenige Handgriffe machen die Fahrt zur Schule spürbar sicherer. Bridgestone gibt einen Überblick, worauf Eltern und Autofahrer jetzt achten sollten:

Kindersitz und Sicherheitsausrüstung: korrekt sichern statt nur mitnehmen

Kinder brauchen die zu ihrer Größe passende Sicherheitsausrüstung. In Deutschland gilt eine Kindersitzpflicht bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern. Erst wenn eines der beiden Kriterien erfüllt ist, entfällt sie. Doch auch danach lohnt sich der Blick auf den Gurtverlauf: Liegt der Sicherheitsgurt aufgrund der Körpergröße noch nicht optimal am Körper an, sollten Kinder weiterhin Kindersitz oder Sitzerhöhung nutzen.

Kofferraum: Gepäck sichern statt lose verstauen

Schultaschen, Roller, Sportausrüstung und andere schwere Gegenstände gehören sicher in den Kofferraum und nicht lose auf Rückbank oder Beifahrersitz. Bei harter Bremsung werden unbefestigte Gegenstände sonst durch den Innenraum geschleudert und zur Gefahr für Insassen. Trenngitter oder -netze zwischen Kofferraum und Fahrgastraum sollten bei vollem Kofferraum konsequent genutzt werden.

Reifenzustand und Tempo: die unterschätzten Sicherheitsfaktoren

Mit dem Schulstart steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Straßenverkehr. Umso wichtiger wird es, Geschwindigkeitsgrenzen einzuhalten und auf einen einwandfreien Reifenzustand achten.

Wie stark der Reifenzustand die Bremseigenschaften beeinflusst, zeigen Fahrversuche des Prüfdienstleisters DEKRA[2]: Aus 100 km/h auf nasser Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg mit stark abgefahrenen Reifen (2–3 mm Profiltiefe) gegenüber Neureifen um 16 bis 18 Prozent. Wo ein Fahrzeug mit neuwertigen Reifen bereits zum Halt kommt, ist eines mit stark abgefahrenen Reifen noch mit rund 30 km/h unterwegs.

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe in Deutschland liegt bei 1,6 Millimetern. Für mehr Sicherheit empfehlen zahlreiche Experten dennoch mindestens 3 Millimeter bei Sommerreifen und mindestens 4 Millimeter bei Winter- oder Ganzjahresreifen, besonders bei Nässe. Wie viel Profil noch vorhanden ist, lässt sich mit einer einfachen 1-Euro-Münze grob überprüfen: Verschwindet der goldene Rand im Profil, ist noch ausreichend Tiefe vorhanden. Wird er sichtbar, sollte über einen Reifenwechsel nachgedacht werden.

Alter des Reifens: ein entscheidender Faktor

Neben der Profiltiefe spielt auch das Reifenalter eine Rolle: Mit den Jahren härtet die Gummimischung aus und die Haftung lässt nach, selbst wenn optisch noch genug Profil vorhanden ist. Das Herstellungsdatum lässt sich über die DOT-Nummer an der Reifenflanke ablesen. Wer seine Reifen zum Schulstart einmal gründlich prüft (Profiltiefe, Alter und Luftdruck), geht mit einem wichtigen Sicherheitsplus in den Herbst, wenn nasses Wetter und rutschige Fahrbahnen zunehmen.

Premiumreifen überzeugen durch Qualität und Sicherheit

Gerade in Situationen, in denen schnelles Reagieren gefragt ist, bieten Bridgestone Premiumreifen mit ihrer hohen Qualität und ihren ausgeprägten Sicherheitsreserven wichtige Voraussetzungen für zuverlässige Fahrzeugkontrolle und kurze Bremswege. Bridgestone setzt sich darüber hinaus weltweit für mehr Verkehrssicherheit ein und bündelt seit 2023 zahlreiche lokale Aktivitäten im Bridgestone Road Safety Program. Gemeinsam mit Kommunen, Schulen und weiteren Partnern wurden allein 2025 insgesamt 97 Initiativen in 28 Ländern umgesetzt und damit mehr als 212.000 Menschen erreicht. Dazu zählen insbesondere Verkehrssicherheits- und Bildungsangebote für lokale Gemeinschaften und Kinder rund um die Unternehmens- und Produktionsstandorte von Bridgestone.
 


[1] https://www.bmv.de/verkehrssicherheit-kinder

[2] https://www.dekra.de/de/bremsweg-auf-naesse-profiltiefe-kann-darueber-entscheiden-ob-es-kracht/